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07.06.2014
PSB, Offizielles
Kürzung der Fördergelder zurückgenommen

Wie vor kurzem berichtet, hat das Bundesinnenministerium die Fördermittel für den Leistungssport des Deutschen Schachbundes vollständig gestrichen. Begründet hat das Ministerium seine Auffassung damit, dass Schach kein Sport sei. Ich habe mich nach Erhalt dieser Nachricht an zahlreiche Abgeordnete der CDU und SPD aus der Pfalz und Rheinhessen gewandt und die negativen Folgen dieser Entscheidung für den Schachsport erläutert sowie näher dargelegt.
Daneben habe ich mit dem Präsidenten des Schachbundes Rheinland – Pfalz Achim Schmitt einen Antrag für die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland – Pfalz am 28.06.2014 vorbereitet. In diesem Antrag sollte sich die Mitgliederversammlung des Landessportbundes für eine weitere Förderung des Schachsports aussprechen.
Durch den engagierten Einsatz unserer Bundestagsabgeordneten, insbesondere des Mitgliedes im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, Frau Anita Schäfer, aus der Südwestpfalz, ist es nun wohl gelungen, die Kürzungen rückgängig zu machen. In einem Änderungsantrag der Bundestagsfraktionen der CDU/CSU und der SPD am 05.06.2014 wurde gefordert, dass die Förderung des Deutschen Schachbundes auch im Jahre 2014 und den Folgejahren mindestens in Höhe der Förderung des Jahres 2013 fortgesetzt wird. Wie mir Frau Anita Schäfer mit Schreiben vom 06.06.2014 mitgeteilt und bestätigt hat, wurde durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Streichung des Zuschusses für den Deutschen Schachbund nunmehr zurückgenommen. Die Protokollnotiz sowie das Schreiben von Frau Anita Schäfer hänge ich zu Ihrer Information an.
Ich gehe deshalb davon aus, dass dem Deutschen Schachbund nun auch in der Zukunft die Mittel für den Leistungssport in Höhe von 130.000 € zur Verfügung stehen. Dies bringt Planungssicherheit und lässt uns wieder zuversichtlich in die Zukunft unseres Schachsports blicken.

Bernd Knöppel
Präsident des PSB

 

[Brief Anita Schäfer  Protokollnotiz Bundestagsausschuss]